|
- 7 Uhr: Die Hormonkonzentration im
Blut ist fast sechs Mal so hoch wie im
Tagesdurchschnitt. Im Sommer strahlt die Sonne jetzt
mit 240 Watt ins Schlafzimmer und stoppt zuverlässig
die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Ersatzweise
werden dafür Stresshormone ausgeschüttet. Blutzucker
und Eiweiß strömen ins Blut – Energie für den Tag.
Und für die Liebe. Sollten Sie zu jenen
bedauernswerten Kreaturen gehören, die schon raus müssen,
fangen Sie den Tag wenigstens nett an. Stellen Sie sich
unter die Dusche – und Ihr Herzblatt gleich mit. Zu
keiner Tageszeit ist der Beischlaf unter der Brause
besser als jetzt. Weil die meisten Männer morgens
lange können, haben Sie nun schön viel Zeit, sich und
Schatzi sorgfältig durchzubürsten. Zeit für:
Super-Sex.
- 8 Uhr: Spätestens jetzt heißt es: „Babe, nenn
mich Hengst.“ Zwischen acht und neun ist Ihr Blut ein
testosterongesättigtes Liebeselexier. Selbst schüchterne
Naturen fühlen sich wie Mr. Boombastic. Es schlägt
die heilige Stunde des Sex. Sorgen Sie im Interesse
Ihres Liebeslebens dafür, dass Sie die Zeit so oft wie
möglich mit Ihrem Lieblingsweibchen verbringen können.
Wie das? Machen Sie blau, kündigen Sie, bringen Sie
Ihr das Frühstück ans Bett. Was auch immer. Aber
machen Sie’s. Zeit für: Super-Sex.
- 12 Uhr: In Ihrem Körper ist richtig was los. Ihre
Magensäfte melden sich zu Wort und Sie haben einen
Mordshunger. Sie können toll rechnen und nachdenken
und sind großzügiger als sonst. Aber wie man daraus
jetzt gescheiten Sex macht, das wissen wir auch nicht.
Zeit für: „Mahlzeit!“
- 14 Uhr: Legen Sie sich aufs Ohr, wenn Sie können. Es
ist genau die richtige Zeit für eine erholsame Siesta.
Was allerdings die Zweisamkeit betrifft: Mehr als
verschärftes Kuscheln ist nicht drin. Zeit für:
zarten Super-Sex.
- 17 Uhr: Machen Sie sich nach dem langen Tag erst mal
frisch. Menschen – dazu gehören auch Frauen –
haben jetzt ein sensibles Näschen, der Geschmackssinn
befindet sich in Hochform. Nutzen Sie das. Setzen Sie
Ihrer Herzdame einen aphrodisierenden Imbiss vor.
Erotisch sind Vanille und Schokolade. Wie wär’s mit
Eis und Soße? Erst füttern Sie, dann knabbert sie.
Zeit für: Super-Sex.
- 20 Uhr: Immer diese Story vom Nachbarn, der sich bei
Tempo 160 von der „süßen Schnuckelschnauze einen
blasen“ lässt. Alles frei erfunden! Weil das saugefährlich
ist. Macht nichts. Momentan ist Ihre Reaktionszeit
spitze. Das heißt, sobald Sie was im Unterleib spüren,
ab auf den Standstreifen: Was Schnuckelschnauze dann
macht, behalten Sie besser für sich. Zeit für:
Super-Sex.
- 21 bis 23 Uhr: Frühaufsteher schlafen zwischen 20
nach neun und 20 nach elf besonders gut ein. Durch ein
bisschen horizontale Entspannung ist der Weg in den
Schlummer umso süßer. Vorteilhaft ist es, wenn Ihr
Herzblatt ein Nachtmensch und damit eine Langschläferin
ist. Denn dann ist die Dame zurzeit, im Gegensatz zu
Ihnen, noch voller Energie. Ihr „Schlaftor“ öffnet
sich erst
- ab 24 Uhr: Der richtige Zeitpunkt für die Stellung
Sie-oben-er-unten. Wenn aber Ihre Freundin Frühaufsteherin
ist und Sie Langschläfer sind, wird eben missioniert.
Zeit für: Super-Sex vorm Einschlafen.
|