|
Psychogene Ursachen
Die frühen Entwicklungsjahre prägen das
Sexualverhalten entscheidend. Wurde Sexualität im
Elternhaus tabuisiert, entwickelt die Frau später kein
Vertrautsein mit dem eigenen Körper. Aufkommende Ängste
und Schuldgefühle lassen nicht zu, dass sie Sexualität
genießt. In solchen Fällen können
psychotherapeutische Behandlungsansätze helfen, etwa
eine Verhaltens- oder Sexualtherapie.
Situationsabhängige Ursachen
Partnerschaftskonflikte können das sexuelle Empfinden
stark beeinträchtigen. Stress, Streit und fehlendes
Vertrauen zum Partner führen unweigerlich zu negativen
sexuellen Erlebnissen. Eine Paartherapie bei einem
ausgebildeten Sexualtherapeuten kann diesen Konflikten
entgegenwirken.
Partnerbezogene Ursachen
In den häufigsten Fällen ist Unwissenheit die Wurzel
des Problems. Viele Männer wissen zu wenig über die
Anatomie der Frau. Mit anderen Worten: Der Schlüssel
zur weiblichen Ekstase ist die richtige Stimulanz. Erst
wenn Frauen ihren Partnern die eigenen sexuellen Wünsche
und Vorlieben anvertrauen, funktioniert das
Learning-by-doing.
Der Tipp des Experten: "Sex ist Charme über
den ganzen Körper verteilt." Und wenn Sie
charmant genug sind, werden Sie den bezaubernden Körper
Ihrer Liebsten genauer kennen und lieben lernen. Bei
Ihrer Partnerin rennen Sie damit offene Türen ein.
Aber vergessen Sie auch nach Anfangserfolgen nicht:
Erotik ist eine hohe Kunst, die nicht nach dem simplen
"Sesam, öffne dich" - Prinzip funktioniert.
Er befiehlt, sie kommt – das gibt es doch nur im Märchen.
|