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Koitophobie
Sie hat Angst vor dem Geschlechtsverkehr. Das macht
natürlich den gemütlichen Teil des Abends
kompliziert. Ihre Reaktion: Unterlassen Sie Bemerkungen
wie „Stell dich nicht so an!“ Gehen Sie lieber
gemeinsam ihren Ängsten auf den Grund.
Gymnophobie
Sie will sich nicht vor fremden Augen nackt zeigen. Wie
Sie damit umgehen: Sex zunächst nur im Dunkeln und
unter der Decke. Im Laufe der Zeit entspannt sich die
Situation vielleicht. Wichtig ist ein natürlicher
Umgang mit Ihrer eigenen Nacktheit. Wenn Sie sich nicht
schämen, folgt sie vielleicht Ihrem Beispiel.
Pathophobie
Sie hat Angst vor Geschlechtskrankheiten. Das lässt
sich leicht ändern: Zeigen Sie sich verständnisvoll,
denn schließlich ist diese Furcht gar nicht dumm.
Lassen Sie sich beim Urologen auf alle gängigen
Krankheiten durchchecken, machen Sie einen Aids-Test.
Damit haben Sie beide mehr Sicherheit.
Scopophobie
Sie fürchtet sich davor, angesehen zu werden. Egal, ob
nackt oder nicht: In jeder sexuell aufgeladenen
Situation sind ihr Ihre Blicke zuwider. Wie Sie damit
umgehen: schwierig! Bemühen Sie sich um ihr Vertrauen
und bieten Sie ihr so viel Sicherheit und Geborgenheit
wie nur möglich. Wenn gar nichts hilft, gehen Sie mit
ihr zum Therapeuten.
Gamophobie
Sie hat ungeheure Angst davor zu heiraten. Der Ausweg:
Im Grunde könnten Sie jetzt zu ihr auf den Schrank
klettern, schließlich ist diese Angst nachvollziehbar.
Aber warum sagen Sie ihr nicht, dass Sie nur Sex
wollen. Das ist nur dann kompliziert, wenn Ihre
Eroberung unter diesem Britney-Spears-Syndrom leidet
– also auf keinen Fall Sex vor der Ehe haben will.
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